Immer neue Denkanstöße
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Was ist Acme.Rad1o?

Eine Frage, die ich lustigerweise oft gestellt bekomme. Und meist hab ich selbst ein wenig Probleme damit, das genaue Konzept zu erklären, da es eigentlich gar nicht so klar ist.

Das Hauptproblem dabei liegt nämlich daran: Acme.Rad1o existiert derzeit nur in einigen Auszügen. Es gibt die Homepage www.acme-radio.de, die aber noch recht leer ist (aber der Bereich "Programm" ist bereits lesbar), es gibt verschiedene von mir konzipierte Sendungen, von denen eine sogar bereits in einem Ableger im Radio zu hören ist (nämlich Acme on Tour 107,5), und es gibt ein rudimentäres Grundkonzept.

Mehr aber halt nicht, was vor allem daran liegt, dass der Sender derzeit nicht ausstrahlt. Vor allem mangels Finanzen. Es ist halt teurer, einen Sender auch wirklich zu betreiben, und sei es nur als Net-Radio, als nur die Homepage zu verwalten.




Das Konzept



Am Anfang hatte ich mir Acme.Radio als einen Lokalfunksender für den Kreis Pinneberg mit Sendezentrum in Tornesch vorgestellt, gestaltet von Schülern. Das hat sich mittlerweile in mehrfacher Hinsicht verändert:

1. Aufgrund der regionalen Verteilung der damals "geplanten" Moderatoren hat sich die Senderidee zu einer Art Netzwerk von kleinen Stationen unter einem Dach, dem "Acme.Rad1o", entwickelt, ähnlich den Networks in den USA. Sprich kleine regionale Studios für die Lokalversorgung plus zentraler Gestaltung des Musik- und nationalen Nachrichtenprogramms und der meisten Sendungen. Dank Internet heutzutage realisierbarer als in den 90er Jahren.

2. Durch das wachsende Alter der "Moderatoren" (eine Nebenwirkung des Verstreichens von Zeit) sind aus den ehemaligen Schülern mittlerweile (vorwiegend) Studenten geworden. Und dadurch hat sich auch das anzielte Publikum etwas gewandelt, war es am Anfang 12-16, ist es jetzt 15-30. Damit stünde Acme.Rad1o zwar mehr in Konkurrenz zu den HOT-AC-Programmen, er soll sich aber gegen diese absetzen, dass er (ähnlich wie z.b. Antenne Salzburg) ein breiteres Musik- und Informationsprogramm besitzt. Vor allem ein Musikprogramm, dass nicht marktwirtschaftlich, sprich Charts-orientiert ist.

3. Hatte ich früher meist fest Moderatoren für bestimmte Sendungen eingeplant (meist Schulkameraden), so ist die Struktur heute offener: Ein Moderator wird eingesetzt, wenn er Zeit hat. Und nach ein wenig Einübung könnten auch jederzeit jüngere Moderatoren mitmachen, allerdings zu geringem bis keinem Entgelt.




Sprich, das Konzept ist heute eine Art Mischmasch aus den amerikanischen Networks, auch die einzige Möglichkeit in Deutschland, einen deutschlandweiten Sender ohne große Lizenzprobleme zu betreiben, die Bundesländer bestehen auch heute noch auf ihre Rundfunkhoheit, verbunden mit einem offenerem Musik- und Mitarbeiter-Konzept, dass dem der offenen Kanäle und freien Radios ähnelt. Mit dem Unterschied, dass die Sendungen selbst feststehen.

Was also soll Acme.Radio bieten, was das triale System noch nicht hat?

Es soll ein Mittelding zwischen dem nichtkommerziellen freien Rundfunk und den privaten Sendern und den Öffentlich-Rechtlichen sein, um so die Negativeffekte der einzelnen Systeme auszumerzen:

Öffentlich-rechtlicher Funk: sehr staatskontrolliert, Gebührenfinanziert, aber oftmals für ein älteres Publikum gedacht (sieht man von B3 oder Ö3 ab).

Privatfunk: durch die rein kommerzielle Orientierung dazu gezwungen, so mainstream wie möglich zu sein. Non-Mainstream geht nur in ganz eingeschränkten Bereichen.

Freier Funk: So frei, dass viele Stationen fast frei von Quote sind. Die Idee der Freien Sender ist super, ich bin ja selbst auch freier Radiomacher, und natürlich wollen die Sender sich selbst auch keinem Quotendruck hingeben. Problematisch ist nur, dass so viele gute Konzepte, Musik, aber auch viele Themen im "Untergrund" bleiben.




Wie Acme.Rad1o, sollte es diese Idee mal geben, senden wird, steht heute noch nicht fest. Die Entwicklung der Medien scheint aber darauf hinzudeuten, dass wenn, dann auf alle Fälle online. Ob On Air, sprich über normale UKW- bzw. MW-Frequenzen, wird sich z.b. daran entscheiden, ob wir in Zukunft nicht am Ende via WLAN (in den Städten) im Autoradio dann auch Internetsender hören könnten oder nicht.

Ich hoffe, damit habe ich zumindest einige Fragen geklärt, wenn ihr noch andere Fragen habt, schreibt mir das gerne als Kommentar oder Mail, ich beantworte sie gerne. Vielleicht gibts genug für eine kleine FAQ.
26.4.08 16:00
 
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